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Türkei Alanya Antalya Belek Kemer

Türkei allgemein

Unsere persönlichen Erfahrungen in der Türkei.

Wir fliegen 2003 das 4. mal in die Türkei. Diesmal nach Side ins Hotel Side Palace. 
Bisher waren wir in Side, Belek und Kemer und haben eigentlich immer nur gute Erfahrungen gemacht. Das Hotelpersonal ist fast immer freundlich und sehr um die Gäste bemüht.

Da wir immer AI gebucht hatten, haben uns die zum Teil doch recht hohen Nebenkosten (0,3 l Bier 6 DM - 1 Flasche Haarspray -> 20 DM) nicht weiter gestört. Nur bei unserem Ausflug nach Pamukkale mussten wir die Getränke bezahlen. Außerhalb der Hotels sind die Preise für Getränke und Essen dann allerdings recht human.
Was uns manchmal ein bisschen gestört hat, waren die aufdringlichen Händler. Sobald man sich ein Schaufenster ansieht kommt auch schon jemand aus dem Laden und redet ununterbrochen auf einen ein. Wenn man sich aber einmal an die Mentalität der Türken gewöhnt hat kann das manchmal sogar Spaß machen.

Bei unserem Ausflug nach Pamukkale hatten wir einen wirklich guten Reiseleiter. Er hat sehr viel über Land und Leute erzählt und war auch immer bereit auf Fragen der Gäste einzugehen. Von Pamukkale an sich waren wir ein bisschen enttäuscht. Obwohl der Reiseleiter meinte das die Kalkterrassen so gut wie lange nicht mehr aussehen. Na ja, das ist wohl Ansichtssache. 
Auf der Rückfahrt haben wir dann noch den obligatorischen Stop in einer Teppich Fabrik eingelegt. War sehr interessant. Da wurde wirklich alles erklärt. Und das anschließende Verkaufsgespräch war eigentlich auch ganz lustig. Der Händler hätte bestimmt gerne einige Teppiche verkauft. Aber von unserer Reisegruppe konnte er niemanden dazu überreden mal eben 1000 bis 4000 DM auszugeben. 

Fazit :
Die Türkei ist auf jeden Fall eine (oder mehrere) Reise(n) wert.


Allgemeine Informationen
Stand: 10. Juli  2006

Die Türkei ist ein beliebtes Reiseland, das Touristen herzlich und offen empfängt. Wie auch in anderen Urlaubsländern gibt es jedoch einige wichtige Punkte, die beachtet werden sollten, um einen sorglosen Aufenthalt verbringen zu können.

Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Touristinnen und Touristen Opfer von Gewaltverbrechen. Es wird deshalb besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen zu Vorsicht geraten.

Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden. Wer im Auto übernachten möchte, sollte dazu einen bewachten Parkplatz oder Campingplatz aufsuchen.

Bei angebotenen Jeepsafaris sollten Anbieterfirmen und technischer Zustand der Fahrzeuge kritisch geprüft werden, vor allem wenn die Reiseveranstalter keine Gewähr übernehmen. Die Jeeps sollten nur Personen fahren, die über Erfahrung mit derartigen Fahrzeugtypen und Fahren auf off-road-Strecken verfügen.

Grundsätzlich bestimmt bei Taxifahrten der Taxameter den Preis, bei längeren Fahrten ist Handeln durchaus erlaubt. Besonders in Istanbul sollte man sich vorher über den ungefähren Fahrpreis informieren, damit Taxifahrten nicht ungewollt zu kostspieligen Stadtrundfahrten werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass der Taxameter bei Fahrtantritt eingeschaltet wird und der Tagtarif eingestellt ist (außer für Fahrten von/zu einigen Flughäfen) Die Hotels dienen hierbei als eine sichere Informationsquelle.

Vorsicht vor Taschendieben ist besonders in der Großstadt Istanbul angezeigt. Die Zahl von Straßendiebstählen, besonders in belebten Zonen, hat sich in Istanbul in jüngerer Zeit erhöht. Allgemein gilt, dass auf Taschen und Geldbörsen überall da, wo Menschenmengen sind, geachtet werden sollte. Vor allem im Stadtteil Beyoglu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen zu einem weit überteuerten Getränk in einer Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten zu ziehen

Bei Zahlung mit EC-Karten ist Vorsicht vor Betrügern geboten, die versuchen, unbemerkt die EC-Karte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisenden wird daher geraten, bei Zahlung ihre EC-Karte stets im Auge zu behalten und die Geheimnummer nur verdeckt einzugeben. Bei Benutzung von EC- und Kreditkarten mit PIN-Code in Wechselstuben wird zu Vorsicht geraten.

Bei angebotenen Ausflügen mit Werksbesichtigung und Kaufgelegenheiten sollten sich Reisende vorher erkundigen, wie lange diese Besuche dauern. Es besteht kein Kaufzwang. Gegen die mögliche Ausübung von Druck durch Mitarbeiter der Unternehmen oder Reiseleiter sollten sich Reisende verwahren und ggfs. später auch bei den Reiseveranstaltern beschweren.


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Stand: 10. Juli 2006

Als Tourist kann man sich bis zu 90 Tagen visumsfrei im Land aufhalten. Ist der Aufenthalt in der Türkei für länger als drei Monate geplant, so ist vor der Einreise bei einer türkischen Auslandsvertretung (Generalkonsulat oder Botschaft) ein Visum einzuholen.

Für die Einreise in die Türkei genügt ein Reisepass oder ein Personalausweis. Von einer Einreise mit einem vorläufigen Personalausweis wird abgeraten, da die Einreise mit diesem Dokument in der Vergangenheit in Einzelfällen verweigert wurde. Kinder müssen in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sein oder – was empfohlen wird - mit eigenem Kinderausweis einreisen. Der Kinderausweis wird bis zum 10. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt; ab dem 10. bis 16. Lebensjahr ist ein Lichtbild erforderlich. Eine Geburtsurkunde ist kein gültiges Einreisedokument.

In der Vergangenheit kam es zu Zurückweisungen an der Grenze, weil Eltern ohne gültige Einreisedokumente für ihre Kinder einreisen wollten. In solchen Fällen können auch die deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei keine Abhilfe schaffen. Insbesondere ist die Ausstellung eines Kinderausweises durch die deutsche Auslandsvertretung im Transitbereich des Flughafens nicht möglich und wird von den türkischen Behörden auch nicht gestattet.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab. Bitte erkundigen sie sich vor Antritt der Reise bei Ihrer Fluggesellschaft.

Die Ausreise aus der Türkei in den Irak ist seit dem 01.07.2004 nur für Inhaber eines für Irak gültigen Visums möglich. In diesem Zusammenhang wir auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amts für Irak hingewiesen. Deutsche Staatsangehörige sind seit dem 01.07.2004 visumspflichtig. Achtung: Die Einreise in die Türkei nur mit dem Personalausweis ist aus Ländern, die nicht Mitgliedstaaten des Europarats (wie z.B. Irak) sind, nicht möglich bzw. kann von der Türkei untersagt werden (Zurückweisung an der Grenze). Für eine solche Einreise ist ein Reisepass erforderlich.

Kinder türkischer Eltern, die sowohl die deutsche als auch die türkische Staasangehörigkeit besitzen, benötigen zur Wiedereinreise nach Deutschland einen deutschen Kinderausweis, der vor Abreise bei der zuständigen deutschen Behörde beantragt werden muss.

Als Unterzeichnerstaat des "Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957" erkennt die Türkei bei der Einreise auch einen weniger als ein Jahr abgelaufenen Reisepass oder Kinderausweis an. Nicht ausreichend hingegen ist ein abgelaufener Personalausweis.

In der Praxis kann es bei der Ausreise aus der Türkei mit abgelaufenen Ausweisdokumenten, insbesondere an den Landgrenzen in Edirne und Ipsala, zu Problemen kommen. Es wird daher empfohlen, sich bereits vor der Reise in die Türkei um gültige Ausweisdokumente zu kümmern.

Bitte beachten Sie, dass bei der Reise in die Türkei auf dem Landweg auch die Einreisebestimmungen der Transitländer beachtet werden müssen. Für die Einreise nach Serbien, Montenegro, Bulgarien und Mazedonien ist ein Personalausweis beispielsweise nicht ausreichend.

Wenn man mit dem PKW einreisen möchte, wird das Auto im Pass des Fahrers eingetragen. Für diesen Fall ist es erforderlich, einen Reisepass zur Einreise zu verwenden.

Zusätzlich zur Eintragung im Pass wird vom türkischen Zoll ein Formular ausgestellt, das das Datum der spätesten Wiederausfuhr festlegt. Ein Überschreiten dieser individuell festgelegten Frist auch um nur einen Tag muss unbedingt vermieden werden, da anderenfalls erhebliche Geldstrafen, die den Wert des Fahrzeugs um ein Vielfaches übersteigen können, und ein Strafverfahren drohen.

Falls der Halter des Fahrzeugs nicht identisch ist mit dem Reisenden, muss der Reisende / Fahrer über eine Vollmacht des Eigentümers verfügen, die bei einer türkischen Auslandsvertretung in Deutschland ausgestellt oder beglaubigt sein sollte. Einzelheiten zum Verfahren klären Sie bitte vor Abreise, um mehrtägige Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden.

Besondere Vorschriften für alleinreisende Minderjährige oder bei Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil gibt es nicht, solange ihre Ausreise aus Deutschland legal erfolgte.

Von Deutschland ausgestellte Reisedokumente oder Reiseausweise für Ausländer anderer Nationalitäten werden von der Türkei anerkannt. Für die Einreise in die Türkei wird jedoch ausnahmslos ein Visum benötigt, das vorab bei einer türkischen Auslandsvertretung (Generalkonsulat oder Botschaft) einzuholen ist.


Besondere Zollvorschriften
Stand: 10. Juli 2006

Für Touristen gelten folgende Regeln:
Die Einfuhr von Devisen ist unbegrenzt gestattet. Devisenausfuhr ist bis zu einem Gesamtbetrag von 5.000 US Dollar oder Gegenwert in TL gestattet.

Reisende dürfen persönlichen Schmuck bis zu einem Gesamtwert von 15.000 US Dollar ein- und ausführen. Bei einem höheren Wert muss dieser bei der Einreise deklariert werden. Beim Kauf in der Türkei sind Nachweise erforderlich.

Im übrigen dürfen folgende Waren bei Einreise in die Türkei pro Person mitgeführt werden (gilt nicht für Transitreisende):

Persönliche Habe:
Gegenstände des persönlichen Gebrauchs inkl. medizinischer Artikel (Geräte) und Medikamente sowie Geschenkartikel bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro (Kinder unter 15 Jahren bis 145 Euro).

Reisemitbringsel:

·      200 Stück Zigaretten und

·      50 Stück Zigarillos (max. 3 gr./Stück) und

·      10 Stück Zigarren und

·      200 gr. Zigarettentabak (inkl. 200 Stück Zigarettenpapier) oder 200 gr. Pfeifentabak oder 200 gr. Kautabak oder 200 gr. Tabak für Wasserpfeifen oder 50 gr. Schnupftabak

·      1 Flasche Alkohol (à 100 cc) oder 2 Flaschen à 70 bzw. 75 cc

·      bis zu 5 Flaschen Kölnisch Wasser (à 120 ml), Lavendelwasser, Parfüm oder Essenz

·      1 kg Kaffee, 1 kg löslicher Kaffee, 500 gr Tee, 1 kg Schokolade, 1 kg Süßigkeiten

Reisende unter 18 Jahren dürfen die unter Pkt. 1-5 aufgeführten Gegenstände nicht einführen.

Türkei auf einen Blick
Stand: Mai 2005


Ländername Republik Türkei (Türkiye Cumhuriyeti) 
Klima Anatolien: kontinental; Süd- und Westküste: mediterran 
Lage Zu 3% in Europa ("Thrazien"), zu 97% in Kleinasien ("Anatolien") 
Größe des Landes 814.578 qkm, dies entspricht etwa der 2,3-fachen Größe Deutschlands 
Hauptstadt Ankara (ca. 3,6 Mio. Einwohner) 
Bevölkerung 70,15 Mio. Einw. (bei Volkszählung 2000 67,8), Wachstumsrate ca. 1,7% 
Landessprache Türkisch. In weiten Teilen des Südostens und Ostens werden auch verschiedene kurdische Dialekte gesprochen. 
Religionen/Kirchen Seit osmanischer Zeit mehrheitlich Muslime mit wachsendem Anteil (heute ca. 99%), mehrheitlich Hanefiten (sunnitische, "orthodoxe" Ausrichtung des Islam), daneben ca. 15-20 Mio. Aleviten ("heterodoxe" Ausrichtung des Islam). Laizistisches Staatsverständnis, d.h. strikte Trennung zwischen Staat und Religion (Islam), jedoch Kontrolle der religiösen Angelegenheiten durch das staatl. Amt für Religiöse Angelegenheiten. In türkischer Interpretation des Vertrags von Lausanne (1923) besondere Rechte für einige (Griechisch-Orthodoxe, Armenisch-Apostolische Kirche, Jüdische Gemeinschaft) der nicht-muslimischen Minderheiten . Nach inoffiziellen Schätzungen ca. 65.000 armenisch-apostolische Christen, ca. 25.000 Juden, 15.000 Syrisch-Orthodoxe; 10.000 Ba'hai, ca 5.000 Jeziden, je ca. 2.500 Protestanten verschiedener Denominationen und Angehörige der Römisch-katholischen Kirche; ca. 1.500-2.000 griechisch-orthodoxe Christen. 
Nationalfeiertag 29. Oktober, "Tag der Republik" (Ausrufung der Republik durch Atatürk 1923) 
Staats-/Regierungsform Republik / parlamentarische Demokratie 
Staatsoberhaupt Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer, Amtsantritt am 17.05.2000; Amtszeit 7 Jahre; Wahl durch Nationalversammlung; Vertreter: Parlamentspräsident Bülent Arinç 
Regierungschef Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (AKP), seit 11.03.2003 
Außenminister Abdullah Gül (AKP), seit 14.03.2003 
Parlament Türkische Große Nationalversammlung (Türkiye Büyük Millet Meclisi/TBMM): eine Kammer, 550 Sitze, Legislaturperiode 5 Jahre, letzte Wahl am 03.11.2002, Parlamentspräsident: Bülent Arinc (AKP) 
Regierungspartei AKP (Adalet ve Kalkinma Partisi – Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung, Vors. Recep Tayyip Erdogan) , 356 Abgeordnete; 
Opposition CHP (Cumhuriyet Halk Partisi – Republikanische Volkspartei, Vors. Deniz Baykal), 170 Abgeordnete;
ANAP (Mutterlandspartei, Vors. Erkan Mumcu) DYP (Dogru Yol Partisi – Partei des Richtigen Weges, Vors. Mehmet Agar), 5 Abgeordnete; HYP: 1 Abgeordneter; Unabhängige: 9 Abgeordnete; 
Gewerkschaftsbünde Türk-Is (gemäßigt, ca. 2,13 Mio. Mitglieder), DISK (links-orientiert, ca. 0,35 Mio. Mitglieder) Hak-Is (islamistisch, ca. 0,36 Mio. Mitglieder) 
Verwaltungsstruktur Zentralistisch. Einteilung in 81 Provinzen mit je einem Gouverneur (Vali) als oberstem Organ. In den Städten gewählte Bürgermeister (Belediye Baskani), die nur über begrenzte Kompetenzen verfügen. Finanzen werden aus Ankara zugeteilt, die Städte haben nur relativ geringe Eigeneinnahmen. Letzte Kommunalwahlen am 28.03.2004 (AKP 42%, CHP 18%) 
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen Vereinte Nationen (1945) mit Sonderorganisationen; NATO (1952); Europarat (1949); OECD (1948); Organisation Islamische Konferenz (OIC, 1969); EG-Assoziierungs-Abkommen (1963); EU-Zollunion seit 01.01.1996; EU-Beitrittskandidat seit 11.12.1999 (Europäischer Rat Helsinki); assoziiertes Mitglied der WEU (1995-2000) 
Wichtigste Medien Zahlreiche staatliche und private Radio- und TV-Sender, zahlreiche Tages- und Wochenzeitungen mit vergleichsweise geringer Auflage. Medienkonzerne: Dogan-Gruppe (u.a. größte Tageszeitung Hürriyet, Milliyet, Kanal D, CNN-Türk), Dinç-Bilgin-Gruppe (Sabah, ATV, u.a.), Ihlas-Gruppe (Türkiye, TGRT, u.a.), Çukurova-Gruppe (Show-TV, Aksam); Dogus-Gruppe (NTV) 
Bruttosozialprodukt (2003) 215,2 Mrd. Euro 
Pro-Kopf-Einkommen (2003) 3.010 Euro 
Wechselkurs (25.02.2005)
1 EUR = 1,70 Neue Türkische Lira (YTL);
1 YTL = 0,59 EUR
(Hinweis: Währungsumstellung am 01.01.2005) 


Wirtschaft
Stand: März 2005


Grundlinien der Wirtschaftspolitik
Aktuelle wirtschaftliche Lage
Finanzpolitik
Wirtschaftssektoren
Entwicklung der Erwerbseinkommen

Grundlinien der Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaftspolitik der Türkei steht auch im Vorfeld des möglichen Beginns von EU-Beitrittsverhandlungen noch im Spannungsfeld zwischen tief verwurzeltem Etatismus und Dirigismus (in osmanischer und kemalistischer Tradition) und einem zunehmenden marktorientierten Reformschub, der binnen- und außenwirtschaftlich auf Liberalisierung setzt und durch die EU-Beitrittsperspektive starken Ansporn bekommen hat. Das wirtschaftspolitische Programm der gemäßigt islamischen AKP-Regierung (seit November 2002) ist liberal und unternehmerfreundlich, zugleich aber auch den sozialen Anliegen breiter Wählerschichten verpflichtet. Die im Einvernehmen mit EU und IWF eingeleiteten Strukturreformen (u.a. Autonomie der Zentralbank, Transparenz des Bankenwesens und staatlichen Ausschreibungsverfahrens, Öffnung der Märkte für Telekommunikation und Energie, Reformen im Sozialversicherungssystem und der landwirtschaftlichen Subventionspolitik) werden konsequent fortgesetzt. Die Privatisierung der z.T. ineffizienten und verschuldeten Staatsbetriebe kommt allerdings nur sehr schleppend voran. 

Aktuelle wirtschaftliche Lage
Das Wachstum des Bruttosozialprodukts war in den 1980er und 1990er Jahren sehr volatil, betrug aber durchschnittlich 5%;gemessen am Bevölkerungswachstum von derzeit immer noch rund 1,7% reichte es jedoch nicht aus, um den Abstand im Pro-Kopf-Einkommen gegenüber anderen OECD-Staaten wesentlich zu verringern. 2001 führte die tief greifende Wirtschafts- und Finanzkrise zur schärfsten Rezession seit 1945 (BSP: -9,5%); das Pro-Kopf-Einkommen sank auf 2.123 USD. Danach wurden die IWF-gestützten Reformen trotz notwendiger strikter Fiskalpolitik durch anhaltendes Wachstum belohnt (2002 fast 8%, 2003 knapp 6%, 2004 knapp 10%). Das Pro-Kopf-Einkommen ist 2004 erstmals auf über 4.100 USD gestiegen – auch dank der neuerdings starken türkischen Währung (YTL). Der öffentliche Sektor fällt allerdings durch anhaltende Austeritätspolitik (verursacht durch den hohen Schuldendienst) als Wachstumsmotor noch aus.

Nach Weltbankstatistik liegt die Türkei unter dem durchschnittlichen Einkommen eines Entwicklungslandes mit mittlerem Einkommen. Allerdings lässt diese Statistik sowohl die beträchtliche Schattenwirtschaft als auch die erheblichen Einkommensunterschiede zwischen der West- und der Osttürkei unberücksichtigt.

Finanzpolitik
Seit die schwere Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2000/2001 mit Unterstützung des IWF überwunden wurde, geht es aufwärts. Strenge fiskalische Disziplin und die konsequente Umsetzung des mit dem IWF vereinbarten Reformprogramms erbrachten bald beeindruckende makroökonomische Daten. Das letzte stand-by-Abkommen mit dem IWF (konditionierte Neuzusagen von 12 Mrd. USD) lief im Februar 2005 aus. Das IWF-Gesamtprogramm für die Türkei in den Jahren 2002-2004 erfasste Kredite von insgesamt 31 Mrd. USD. Ein neues stand-by-Abkommen soll im Frühjahr 2005 unterzeichnet werden mit dem Ziel, die Schuldentilgung zu erleichtern. Das neue Abkommen wird weniger Neuzusagen (vermutlich in der Größenordnung 8-10 Mrd. USD), jedoch einen Schuldentilgungsplan sowie eine exit-strategy des IWF enthalten. Da die Schuldentilgungsrate der Türkei in den letzten Jahren schon auf 70% zurückgeführt werden konnte, ist die Erwartung, dass die Türkei nach weiteren drei Jahren ihre Tilgungsraten budgetär wird verkraften können, durchaus realistisch. 

Die strikte Austeritätspolitik der türkischen Regierung im Rahmen des durch den IWF überwachten Anpassungsprogramms wurde durch allmählich wachsendes Vertrauen in- und ausländischer Investoren belohnt. Nach mehr als zwei Jahren AKP-Regierung sind die Signale der türkischen Wirtschaft überwiegend positiv: Anhaltendes Wachstum, Exportboom, fortgesetzter Inflationsabbau, Ende der Lira-Schwäche, schnelle Überwindung der Irak-Krise im Tourismussektor, Senkung der Zinsen für Inlandsschulden (Realzins allerdings immer noch bei ca. 15%) und erleichterter Auslandsschuldendienst (IWF-Streckung der Rückzahlungstermine). Das Verhältnis der öffentlichen Verschuldung (über 200 Mrd. USD) zum BSP ist auf 70% gesunken. Risikofaktor bleibt das doppelte Defizit (Staatshaushalt und Zahlungsbilanz). Der Hauptanker für weiteren Aufschwung und durch damit verbundenen Mehreinnahmen sowie Abbau der Schuldenlast bleibt die EU-Beitrittsperspektive.

Wirtschaftssektoren
Die türkische Wirtschaft hat in wenigen Jahrzehnten aus fast ausschließlicher Agrarökonomie differenzierte Strukturen mit starkem West-Ost-Gefälle entwickelt. Laut Angaben der Weltbank arbeiten noch über 40% der Erwerbsbeschäftigten in der Landwirtschaft und leisten einen Beitrag von ca. 13% zum BSP. Vor allem in der Westtürkei ist die industrielle Entwicklung stark ausgeprägt (Textil, Fahrzeuge, Chemie, Maschinen, Elektrobranche), die Industrie trägt mit ca. 25% zum BSP bei. Größten Anteil am BSP (ca. 62%) hat der Dienstleistungssektor - mit weiter steigender Tendenz. Der auch infrastrukturell noch vergleichsweise unterentwickelte Osten und Südosten ist überwiegend Agrargebiet. Im Südosten werden seit Mitte der 1980er Jahre erhebliche Entwicklungsanstrengungen unternommen (GAP-Projekt mit Staudämmen, Kraftwerken, Elektrifizierung, Bewässerungsanlagen, Agrarindustrie, Straßen, Telekommunikation). Die Bevölkerung der Region profitiert jedoch bislang nur in beschränktem Maße vom infrastrukturellen Ausbau.

Entwicklung der Erwerbseinkommen
Die türkischen Arbeitnehmer und die Mittelklasse waren in den 1980er und 1990er Jahren die großen Verlierer der Liberalisierungspolitik, die dem Land ein rasches Wirtschaftswachstum, aber auch eine zunehmend ungleiche Einkommensverteilung beschert hatte. Auch das nach der Wirtschaftskrise des Jahres 2001 zu beobachtende Wirtschaftswachstum hat der breiten Bevölkerungsmehrheit weder mehr Beschäftigung noch mehr Einkommen oder größere Konsummöglichkeiten gebracht. Der überwiegende Teil der in Industrie, Landwirtschaft und Handwerk erwerbstätigen Arbeiter bezieht weiterhin den "Mindestlohn", ein ursprünglich nach einem Warenkorb berechneter Betrag für eine Person, der aber in der Praxis das "Familieneinkommen" darstellt. Für das Jahr 2005 beträgt der Brutto-Mindestlohn im Monat 489 YTL (ca. 270,- EUR). Die Entwicklung der Realeinkommen hat trotz gesunkener Inflation mit der Wirtschaftsentwicklung nicht Schritt halten können, so dass insbesondere die unteren Bevölkerungsschichten am Rande des Existenzminimums leben. Auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen wandert die ländliche Bevölkerung weiterhin in die Städte und industriellen Zentren ab und erhöht die dortigen sozialen Probleme ebenso wie die Arbeitslosenquote.


Neuere Geschichte
Stand: Mai 2005


1918 Niederlage des Osmanischen Reichs im Ersten Weltkrieg, Waffenstillstand von Mudros, teilweise Besetzung durch die Alliierten 
1919 Beginn des nationalen Befreiungskriegs unter Mustafa Kemal Atatürk 
1920 Vertrag von Sèvres (von Atatürk nicht anerkannt) 
1922 Abschaffung des Sultanats / Ende des Osmanischen Reichs. Rückeroberung von Izmir (Smyrna) 
1923 Ausrufung der Republik durch Atatürk (29.10.).
Friedensvertrag von Lausanne 
1924 Erste Verfassung. Abschaffung des islamischen Kalifats (03.03.) 
1925 Islamisch motivierter Kurdenaufstand unter Scheich Said (Februar bis Juni). Verbot religiöser Orden und Gemeinschaften. Abschaffung des Fez. Einführung des westlichen Kalenders. 
1926 Modernisierung von Zivil- und Strafrecht nach europäischem Vorbild. 
1928 Einführung des lateinischen Alphabets.
Abschaffung des Islam als Staatsreligion. 
1933 Beginn der Emigration deutscher Hochschullehrer in die Türkei 
1934 Einführung des Frauenwahlrechts 
1936 Vertrag von Montreux zur Regelung der Schifffahrt durch die Meerengen. 
1938 Provinz Hatay (Alexandrette) fällt durch Volksabstimmung an die Türkei. Tod von Mustafa Kemal Atatürk (10.11.) 
1945 Türkische Kriegserklärung an Deutschland.
Türkei wird Gründungsmitglied der Vereinten Nationen.
Übergang zum Mehrparteiensystem. 
1948 Truman-Doktrin: Verstärkung des amerikanischen Engagements in der Türkei im Rahmen der "containment"-Poltik der USA 
1949 Beitritt zum Europarat (09.08.), vier Monate nach dessen Gründung (05.05.) 
1950 Wahlsieg der Demokratischen Partei (Adnan Menderes), erstmalige Ablösung von Atatürks Republikanischer Volkspartei. 
1952 Beitritt zur NATO. Teilnahme am Korea-Krieg 
1959 Verträge von Zürich und London (Türkei wird zusammen mit Griechenland und Großbritannien Garantiemacht für Zypern) 
1960 Erster Staatsstreich des Militärs (27.05.): Absetzung der Regierung Menderes. Unabhängigkeit Zyperns 
1961 Zweite, "liberale" Verfassung 
1963 Assoziierung der Türkei an die EWG (Vertrag von Ankara vom 12.09.1963) 
1971 Zweiter Staatsstreich des Militärs (12.03.) 
1974 Türkische Militärintervention in Zypern als Folge des griechisch-inspirierten Staatsstreichs auf der Insel (20.07.) 
1980 Dritter Staatsstreich des Militärs ("12. September").
General Evren wird Staatspräsident 
1982 Verabschiedung der dritten Verfassung durch Referendum (07.11.) 
1983 In den Parlamentswahlen erhält die Mutterlandspartei (ANAP) unter Turgut Özal die absolute Mehrheit 
1984 Einsetzen terroristischer Aktivitäten der PKK (gegründet 1978) in der Südosttürkei 
1987 Referendum über die Wiederzulassung der 1980 gebannten Politiker; Parlamentswahlen: Sieg Özals (ANAP). 
EG-Beitrittsantrag 
1989 Wahl von Turgut Özal zum Staatspräsidenten. Vorläufige Abweisung des EG-Beitrittsantrags 
1991 Erster Golfkrieg. 
Parlamentswahlen: Koalition aus Partei des Richtigen Weges/DYP und Sozialdemokratischer Volkspartei/SHP (Regierung Demirel/Inönü) 
1993 Wahl von Süleyman Demirel zum 9. Staatspräsidenten der Türkei. Wahl von Tansu Ciller/DYP zur Ministerpräsidentin. 
1995 Erste "zivile" Verfassungsänderung. Vorgezogene Parlamentswahlen: islamistische Wohlfahrtspartei (Refah Partisi: RP) wird stärkste Partei. 
1996 Zollunion mit der EU ab 01.01. 
Koalitionsregierung zwischen islamistischer Refah-Partei (RP) und DYP.
Necmettin Erbakan (RP) wird Ministerpräsident. 
1997 Beschlüsse des Nationalen Sicherheitsrats zur Eindämmung des politischen Islam /"28. Februar-Prozess"): Sturz von MP Erbakan (Juni). Neue Koalitionsregierung (ANAP/DSP/DTP) mit Mesut Yilmaz (ANAP) als MP (30.06.) 
1998 Im November Sturz der Regierung Yilmaz 
11.01. 1999 Minderheitsregierung unter Bülent Ecevit (DSP) 
Anfang 1999 Ergreifung von PKK-Führer Öcalan in Kenia und Verbringung in die Türkei (seitdem auf der Gefängnisinsel Imrali/Marmarameer) 
30.05.1999 57. Regierung unter Bülent Ecevit (DSP) mit Koalitionspartnern MHP und ANAP 
17.08.1999 Verheerendes Erdbeben im Marmaragebiet 
12.11.1999 Zweites schweres Erdbeben in der Westtürkei 
10./11.12. 1999 Türkei wird EU-Beitrittskandidat (ER Helsinki) 
16.05.2000 Ahmet Necdet Sezer wird 10. Staatspräsident der Türkei 
19.02. 2001 Ausbruch einer schweren Regierungs-, Finanz- und Wirtschaftskrise, "Schwarzer Mittwoch" 
19.03.2001 Kabinett verabschiedet das Nationale Programm als Antwort auf die Beitrittspartnerschaft der EU. 
22.06.2001 Verfassungsgericht verbietet die islamistische Fazilet-Partei. Ihre Abgeordneten gründen am 20.07. die Saadet-Partei unter Kutan, der Reformflügel am 13.08. die AKP unter Erdogan 
04.02.2002 IWF beschließt ein neues (18.) Beistands-Abkommen mit der Türkei mit konditionierten Neu-Zusagen für Kredite i.H.v. 12 Mrd. US-Dollar für 2002 - 2004 
Juli 2002 Die durch die schwere Krankheit von MP Ecevit ausgelöste Regierungskrise verschärft sich nach Rücktritt von AM Ismail Cem, Beschluss über vorgezogene Neuwahlen 
03.08.2002 Verabschiedung des 3. Reformpakets im Parlament zur Angleichung an den EU-Acquis, u.a. Abschaffung der Todesstrafe 
03.11.2002 Aus vorgezogenen Neuwahlen geht die konservativ-islamische AKP mit absoluter Mehrheit der Sitze hervor. Einzige Oppositionspartei im Parlament ist die sozialdemokratische CHP. 
28.11.2002 58. Regierung unter MP Abdullah Gül erhält das Vertrauen des Parlaments 
12.12.2002 ER Kopenhagen bekräftigt die Beitrittsperspektive der Türkei. Der ER soll im Dezember 2004 über die "unverzügliche" Aufnahme von Beitrittsverhandlungen entscheiden. 
02.01.2003 4. Reformpaket 
23.01.2003 5. Reformpaket 
01.03.2003 Parlament lehnt eine Regierungsvorlage über Stationierungs- und Transitrechte für US-Truppen gegen den Irak überraschend ab. Die Türkei gewährt am 20.03. lediglich Überflugrechte. 
09.03.2003 Bei Nachwahlen erringt AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdogan nach vorausgegangenen Verfassungsänderungen ein Abgeordnetenmandat. Am 11.03. ernennt ihn StP Sezer zum MP. Am 14.03.2003 bildet er die 59. Regierung der Türkischen Republik. 
15.04.2003 Die EU stellt auf dem Assoziationsrat mit der Türkei die neue Beitrittspartnerschaft vor. 
19.06.2003 6. Reformpaket 
30.07.2003 7. Reformpaket (u.a. Eindämmung der politischen Rolle des Militärs) 
02./03.09.2003 Offizieller Besuch MP Erdogan in Berlin 
15.11.2003 Selbstmordanschlag islamistischer Extremisten auf zwei Synagogen in Istanbul. Am 20.11. erneut zwei Anschläge gegen britische Einrichtungen, insgesamt 72 Todesopfer. 
14.12.2003 Bei Wahlen auf Nord-Zypern gewinnen die lösungsorientierten Kräfte. Ankara bekräftigt Verhandlungsbereitschaft. VN-GS Annan schaltet sich erstmals nach Scheitern der Verhandlungen in Den Haag im März 2003 wieder ein. 
06.01.2004 "Historischer" Staatsbesuch des syrischen Präsidenten Assad in der Türkei 
22.-24.02.2004 Offizieller Besuch von Bundeskanzler Schröder in der Türkei 
24.04.2004 Zypern-Referendum über den "Annan-Plan": im türkisch-zyprischen Nordteil Zustimmung, wird aber vom griechisch-zyprischen Süden abgelehnt. Zypern tritt am 01.05.2004 als de facto geteilter Staat der EU bei. 
07.05.2004 Verfassungsänderungen zur EU-Anpassung verabschiedet (u.a. Abschaffung der Staatssicherheitsgerichte) 
26.09.2004 Türkisches Parlament verabschiedet umfassende Strafrechtsreform 
03.10.2004 Ministerpräsident Erdogan nimmt in Berlin den "Quadriga"-Preis entgegen 
17/18.11.2004 Bundesverteidigungsminister Struck in Ankara 
21.-23.11.2004 Bundesjustizministerin Zypries in Ankara 
05.-06.12.2004 Präsident Putin in Ankara 
10.12.2004 MP Erdogan in Brüssel 
23./24.12.2004 MP Erdogan in Syrien 
17.12.2004 Der Europäische Rat beschließt, am 03.10.2005 mit der Türkei EU-Beitrittsverhandlungen aufzunehmen 
01.01.2005 Einführung der YTL (Yeni Türk Lirasi) und der Kurus 
04.-05.01.2005 AM Gül in Israel und Palästina 
11.-13.01.2005 MP Erdogan reist nach Russland, Treffen mit Staatspräsident Putin 
26.-30.01.2005 MP Erdogan in Davos (Weltwirtschaftsforum) 
27.01.2005 AM Gül nimmt an den Gedenkfeiern in Ausschwitz teil 
01.02.2005 Generalstabschef der israelischen Armee Mose Yaalon in Ankara 
01.02.2005 US-Staatsekretär Douglas Feith in Ankara 
01.-05.02.2005 AM Gül in China 
01.-02.02.2005 Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas in Ankara 
05.-06.02.2005 Besuch der US-Außenministerin C. Rice in der Türkei 
06.-11.02.2005 MP Erdogan im Tsunami-Gebiet (fünftägige Reise in fünf Länder) 
15.-17.02.2005 MP Erdogan in Albanien und Bosnien-Herzegowina 
01.-05.03.2005 Afrika-Reise von MP Erdogan (Äthiopien, Südafrika) 

Quelle : www.auswaertiges-amt.de


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