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Türkei


Allgemeine Infos

Unsere Meinung zur Türkei


Pamukkale

2 Tagestour von Beleck nach Pamukkale im Mai 2000

Stadtrundfahrt Alanya

Mai 2004


In folgenden Hotels haben wir bisher unseren Urlaub verbracht:

Holiday Park Resort

Mai 2005

Delphin Deluxe Resort

Urlaub vom feinsten im Mai 2004

Side Palace

Ein ruhiger und erholsamer Urlaub im Mai 2003

Club Grand Side

Ein verregneter Urlaub im November 2001

Kiris Alinda

Urlaub im Mai 2001

Kaya Beleck

Urlaub im Mai 2000

 

 

Ausfüge an der Türkischen Riviera

Infos aus Prospekt von ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg

Alltag im Taurus

Türkei Potpourri

Jeep-Safari

Quad-Safari

Kappadokien

Alanya und Dimcay

Manavgat Flussfahrt *

Hl. Nikolaus / Versunkene Stadt *

Perge / Aspendos / Kursunlu

Pamukkale *

Rafting

Hydrospeed

Antalya by night

Faszination Lykien

Blaue Reise *

* diese Ausfüge haben wir bisher unternommen

Allgemeine Infos

Antalya  Alanya  Belek  Kemer   Side


Türkische Riviera

Die Landschaft   

Die südliche Mittelmeerküste der Türkei erstreckt sich über eine Länge von fast 800 Kilometern von Antalya bis Bodrum. An den 36. nördlichen Breitengrad geschmiegt, liegt sie somit auf einer geographischen Höhe mit Malta und Gibraltar. Das fruchtbare Küstenland wird durch das parallel zur Küste verlaufende Taurus Gebirge von der kargen Hochebene Zentralanatoliens abgegrenzt.

Unterteilen lässt sich das umrissene Gebiet noch einmal in fünf unterschiedliche Landstriche. Die Region im Südwesten ist geprägt von hohen Gebirgsmassiven und wasserarmen Schluchten, thymianbewachsenen Geröllhänge bilden die Kulisse für malerische Strandbuchten. Östlich schließt sich das fruchtbare Schwemmland um Alanya an, das in der Antike Pamphylien hieß und von zahlreichen Flussläufen durchzogen ist. Weiter im Osten stößt die Gebirgskette des Taurus unmittelbar ans Meer vor und lässt so das raue Kilikien entstehen. Schroffe, reich bewaldete Berghänge verströmen hier einen urtümlichen Charme. In der Umgebung der Metropole Adana wandelt sich das Bild erneut, denn dieses üppige, fruchtbare Ackerland birgt gewinnbringende Baumwollplantagen und speist aus den Flüssen Seyhan und Ceyhan zwei große Stauseen, die zur Bewässerung des Umlandes dienen. Beim Golf von Iskenderun bricht der Küstenverlauf nach Süden aus, um sich der weiten Flussaue nahe Antayaka, dem antiken Antiochia zu öffnen.

Die kilometerweiten, weißen Sandstrände, aber auch die abgeschiedenen Badebuchten haben den Landstrich am Mittelmeer zum Zentrum des türkischen Fremdenverkehrs werden lassen.

Die Menschen

Fast 40 Millionen Menschen, ungefähr zwei Drittel der Gesamtbevölkerung von 64 Millionen, konzentrieren sich mittlerweile an der türkischen Mittelmeerküste. Zur Ernte- und Urlaubssaison strömen dann noch einmal Tausende aus dem Landesinneren an die Küste. Fast ausschließlich Türken bevölkern inzwischen das kleinasiatische Meeresufer, die große ethnische Vielfalt, die noch beim Untergang des Osmanischen Reiches vor 80 Jahren bestand, wurde durch die rigide Assimilierungspolitik ausgemerzt. Lediglich dei Volksgruppe der Kurden behauptet sich bis auf den heutigen Tag gegen die türkische Vereinnahmung und beharrt weiterhin auf ihre eigene kulturelle Identität.

98 % der Türken sind Muslime, bekennen sich also zum Islam und üben ihre Religion tagtäglich aus, so dass viele Bereiche des privaten wie auch des öffentlichen Lebens von den Erscheinungsformen dieser monotheistischen Religion erfasst werden. Dennoch erklärt die türkische Verfassung die Religion zur Privatsache eines jeden und tritt damit der unduldsamen Strenggläubigkeit in anderen Nahostländern entgegen.

Die Tier- und Pflanzenwelt

In der Küstenregion bestimmt vor allem die sogenannte Macchia das Landschaftsbild, eine längerer Trockenzeit angepasste Pflanzengesellschaft mit Kork- und Kermeseichen sowie Lorbeer und Zitronen. Im Unterholz wuchern vielfach dornige Sträucher. Im Sommer überzieht ein Meer aus Blumen den steinigen Untergrund, doch leider bleibt diese Blütenpracht nur von kurzer Dauer. Als Nutzpflanzen überwiegen Palmen, Feigen, Mandeln und Johannisbrotbäume. Im Nadelwald der Höhenlagen gedeihen Kiefern und Zedern.

Genau wie die Urlauber verbringen auch zahlreiche Echsenarten die heißesten Stunden des Tages bei einem geruhsamen Sonnenbad. Zu ihnen zählt beispielsweise die Hardun-Eidechse, die durchaus eine Körperlänge von bis zu 20 cm erreichen kann. In den bewaldeten Höhenlagen wartet die Fauna mit einem spektakulären Artenreichtum auf. Dachse, Füchse und Luchse tummeln sich hier ebenso wie Bussarde, Milane und Falken. Bären und Wölfe findet man allerdings nicht mehr. Hingegen segelt der hierzulande selten gewordene Storch - durch ein generelles Jagdverbot geschützt - durch die Lüfte.

Die Geschichte

Seit der Altsteinzeit - ungefähr 80.000 vor Christus - war Kleinasien von Jägerkulturen besiedelt, wovon die Karain-Hähle bei Antalya heute noch zeugt. Ab dem 7. Jahrtausend entstanden dann die ersten, aus Lehm gefertigten Städte. Während der Bronzezeit - 2600 bis 1800 v. Chr. - gründete man am Hellespont das legendenumwobene, sagenhafte Troja. Um 1800 übernahmen die Hethiter die Vorherrschaft im östlichen Kleinasien, ihr Regiment zerbrach jedoch unter den Wanderungsbewegungen der Seevölker im 11. Jahrhundert. Im Zuge der griechischen Kolonialisierung wurden in Kleinasien die erste Kolonien gegründet. In der Folgezeit lösten die Perser den Volksstamm der Lyder als herrschende Macht in Kleinasien ab. 333 besiegte Alexander der Große in der berühmten Schlacht bei Issos - heute Dörtyol, bei Iskenderun - die Niederlage der Perser und befreite die griechischen Küstenstädte.

Von 133 v. Chr. an bestimmte die Weltmacht Rom die Geschicke an der kleinasiatischen Küste. Nach der Teilung des Großreiches 395 verblieb die Region im Oströmischen Reich, dem späteren Byzanz. Erst im Jahre 1071 vergrößerten die Seldschuken ihren Einfluss und verdrängten daraufhin die Byzantiner. im 13. Jahrhundert begann der Siegeszug der Osmanen in Kleinasien, bis das Reich unter Suleyman I. 1522 seine größte Ausdehnung erreichte.

1683 leitete die Niederlage vor den Toren Wiens den Niedergang des Osmanischen Reiches ein.

1918 endete der 1. Weltkrieg mit der völligen Niederlage der Türkei, die Alliierten und Griechen als Besatzer erdulden mussten. Der Vater der Türken, Mustafa Kemal Atatürk, schaffte nach einem erfolgreichen Kriegszug gegen die griechischen Nachbarn 1923 das Sultanat ab und proklamierte die Türkische Republik. In den Folgejahren sorgten mehrere Putschversuche seitens der militärischen Führung für ein unruhiges politisches Klima in der Türkei, doch fand man jedesmal zur demokratischen Regierungsform zurück. 1995 wurde die Zollunion mit der EU ratifiziert.

Die Wirtschaft

Den agrarischen Charakter hat die Türkei trotz der starken Industrialisierungsmaßnahmen der letzten Jahre noch lange nicht verloren, fast die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung verdient ihr Geld in der Landwirtschaft. Das gleichzeitig nur 19% des Bruttosozialproduktes auf diesen Wirtschaftszweig entfallen, weist auf den hohen Grad der technologischen Unterentwicklung in der Landwirtschaft hin. 32% des Bruttosozialproduktes erwirtschaftet inzwischen die Industrie, die in der jüngeren Vergangenheit enorm an Bedeutung gewonnen hat. Da die Handelsbilanz dennoch durchweg im Soll-Bereich liegt, bleibt der Fremdenverkehr ein wirtschaftliches Standbein von höchster Bedeutung. Die Arbeitslosenquote liegt nach offiziellen Schätzungen bereits bei beachtlichen 15%, doch spricht man inoffiziell schon von 25%. Gerade die türkische Jugend ist davon in alarmierend hohem Maße betroffen.

 

Quelle : Reiseführer Alltours

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