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Rund um Herbede

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Sandfestival-Ruhr am Kemnader Stausee

25.Juli. bis 09.September 2007

 

Auf einer Fläche von 7000m² findet am Kemnader Stausee das Sandfestival-Ruhr statt. Für diesen Zweck wurden insgesamt 2050 Tonnen Sand aus Bottrop-Kirchhellen an den See gebracht. Wobei 500 Tonnen für den Untergrund und 1550 Tonnen für die Sandskulpturen gebraucht werden. Hieraus entstehen 10 Skulpturen bis zu 4 Metern Höhe und eine 10 Meter hohe Sandskulptur an der mehrere Künstler arbeiten.

Die folgenden Bilder habe ich am 26.07.2007 aufgenommen. Die Skulpturen waren zwar noch nicht ganz fertig, aber dafür war der Besucherandrang auch noch nicht so sehr groß. Man konnte in aller Ruhe seine Fotos machen.

Eingang zum Sandfestival

Eingang zum Sandfestival

Seehexe von Anique Knizenga Seehexe von Anique Knizenga

Skulptur : Seehexe

Künstler: Anique Knizenga (Indonesien/Niederlande)

Seit 1996 ist die Künstlerin einer der begehrtesten Gäste auf Skulpturenfestivals in aller Welt und mittlerweile Vollprofi in diesem anspruchsvollen Gewerbe. Je nach Jahreszeit arbeitet sie auf verschiedenen Kontinenten mit Sand, Eis oder Schnee.

Wussten Sie, dass es in den tiefsten Tiefen der Ozeane nicht nur schöne Meerjungfrauen gibt, sondern auch hässliche Seehexen? Mir süßer Stimme locken sie die Matrosen zu sich auf den Grund des Meeres.

Fieser Trick........

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Skulptur: Wellen

Künstler: Niels Vegters

Zu dieser Skulptur habe ich mir leider keine Notizen gemacht. Habe ich doch glatt vergessen. Vielleicht findet sich ja jemand der mir die Infos zu dieser Sandskulptur per Mail schicken kann.

 

Mailto:uwe@kortis.de

Opehlia von Ruslan Korovkov Opehlia von Ruslan Korovkov

Skulptur: Ophelia

Künstler: Ruslan Korovkov (Bulgarien)

Die Skulptur des 30-Jährigen aus Sofia zeigt eine Arbeit, die von Shakespeares Ophelia inspiriert wurde. Ophelia ist jung und schön und unsterblich verliebt - leider unglücklich. Sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen und geht ins Wasser. Halb ist ihr Körper schon im Gehäuse einer großen Meeresschnecke verschwunden.

Ruslan Korovkov blickt auf eine intensive Ausbildung als Bildhauer in Bulgarien und Russland zurück. Die extrem unterschiedlichen Anforderungen, die die Materialien Stein, Eis und Sand an seine Fertigkeiten stellen, reizen ihn besonders.

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Skulptur: Schwamm

Künstler: Gianni Schiumarini (Italien)

Der Architekt aus Bologna hat seine große Leidenschaft zum Thema seiner Examensarbeit gemacht: Die Architektur des Sandes. Doch damit nicht genug, denn im Jahr 2003 gewann er einen renommierten amerikanischen Desing-Preis für den Entwurf eines Sandskulpturen-Museums.

Ein Phantasiewesen aus dem Ozean hat ihn in Witten beflügelt. Ein Schwamm, der alle seine Inspiration aufsaugte und natürlich auch die Blicke der Zuschauer magisch anziehen sollte. "Diese Arbeit," so sagt er, "hätte man aus keinem anderen Material als Sand schaffen können."

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Schwamm von Gianni Schiumarini Schwamm von Gianni Schiumarini

Das reitende Seepferdchen von Simo Baallal Jacobsen Das reitende Seepferdchen von Simo Baallal Jacobsen

Das reitende Seepferdchen von Simo Baallal Jacobsen

Skulptur: Das reitende Seepferdchen

Künstler: Simo Baallal Jacobsen (Marokko)

In Marokko gibt es reichlich Sand und wie alle anderen spielte Simo bereits als Kind damit. Im Gegensatz zu anderen hielt er aber auch als Jugendlicher an dieser kreativen Beschäftigung fest. Was als spielerisches formen von Objekten begann, ging an den Touristenstränden nahtlos in eine künstlerische Arbeit über, mit der er später sein Literaturstudium finanzieren konnte. Heute arbeitet er als Lobortechniker.

Er hat sich schon immer gefragt, warum Seepferdchen Seepferdchen heißen. Vielleicht weil sie gerne auf Delphinen reiten?

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Skulptur: König der Meere

Künstler: Sudarsan Pattnaik (Indien)

Sudarsan Pattnaik ist in seinem Heimatland ein echter Medienstar, dessen Arbeiten enorme Aufmerksamkeit finden. Vor einigen Jahren gründete der 29-jährige das Golden Sand Art Institut in Puri. Dort erhalten derzeit rund 50 Studenten aus aller Welt eine zweijährige Ausbildung zum Sandcarver.

Kaum ein Sandkünstler kann mit so vielen Details aufwarten wie Sudarsan Pattnaik.

Schenken Sie ihren Blick den Fischohrringen, der Muschelkette oder den zahlreichen maritimen Lebewesen, die überall auf dieser Skulptur zu finden sind.

"Der König der Meere" trauert, weil sein Lebensraum von Menschen immer stärker eingeschränkt wird, seine Königin findet schon keinen Platz mehr zum schwimmen.

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

König der Meere von Sudarsan Pattnaik König der Meere von Sudarsan Pattnaik

König der Meere von Sudarsan Pattnaik König der Meere von Sudarsan Pattnaik

Octobush von Ulrich Baentsch Octobush von Ulrich Baentsch

Skulptur: Octobush

Künstler: Ulrich Baentsch (Deutschland)

Seit seinem Architekturstudium in Aachen befasst sich der vielseitige Künstler in seinem Atelier vornehmlich mit der Gestaltung von Objekten aus Ton und Holz. Seit fünf Jahren hat Ulrich Bartsch nun auch Sandskulpturen für sich entdeckt. Wie weit er damit bereits gekommen ist, zeigt der Gewinn der begehrten Artist's Trophy beim diesjährigen Sandsation-Festival in Berlin, die von allen teilnehmenden Künstlern vergeben wird.

Seine Skulptur zeigt einen bekannten amerikanischen Politiker, der gewisse Eigenschaften gewisser Meeresbewohner an sich hat.

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Skulptur: das Frühstück des Fischers

Künstler: Pavel Zandanyuk (Russland)

Pavel Zandanyuk ist international einer der bekanntesten Sandcarver uns wurde bereits mehrfach Weltmeister. In seiner Heimatstadt betreibt der 28-jährige ein großes Atelier für Bronzeplastiken. Der Bildhauer aus Moskau serviert uns ein Frühstück als perfektes Stilleben. Entdecken Sie, was so ein Fischer morgens vor sich auf dem Tisch hat: Fische natürlich, das Einwickelpapier, eine Flasche klammheimlich irgendwo ein Schnapsglas....

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Das Frühstück des Fischers von Pavel Zandanyuk Das Frühstück des Fischers von Pavel Zandanyuk

Das Frühstück des Fischers von Pavel Zandanyuk

Vorfahren von Patrick Steptoe Vorfahren von Patrick Steptoe

Skulptur: Vorfahren

Künstler: Patrick Steptoe (Dänemark)

Im Alltagsberuf ist Patrick Steptoe Modedesigner und betreibt in Koppenhagen zusammen mit einem Freund sein eigenes Modelabel.

Seit vielen Millionen Jahren gibt es Dinge im Meer, die schon lange da wahren, bevor wir Menschen die Welt an uns rissen.

Diese Wesen sind Pflanze und Tier zugleich und werden vielleicht auch noch Millionen Jahre nach uns dort auf dem Meeresgrund leben.

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Skulptur: Sonnen

Künstler: Irina Taflevskaya (Ukraine)

Zunächst absolvierte die Bildhauerin  Irina Taflevskaya in der Ukraine eine Ausbildung als Keramikerin. Über viele Umwege fand sie dann zu den Eisskulpturen und von dort zum Material Sand.

Irinas Tochter hat ihr eine alte indianische Legende erzählt aus einer Zeit, als noch zwei Sonnen am Himmel standen. Den Sonnen war es unerträglich heiß und sie verabredeten ein Bad im Meer zu nehmen. Während die eine Sonne hinterlistig am Himmel blieb, sprang die andere in den Ozean. Das Wasser kühlte sie ab und als Mond stieg sie wieder zu Himmel empor.

Textquelle: Hinweistafel vor der Sandskulptur.

Sonnen von Irina Taflevskaya Sonnen von Irina Taflevskaya
Der Mythos von Odysseus Der Mythos von Odysseus

Der Mythos von Odysseus Der Mythos von Odysseus

Der Mythos von Odysseus Der Mythos von Odysseus

Der Mythos von Odysseus

Diese Skulptur ist das Highlight auf dem Sandfestival am Kemnader Stausee.

Skulptur: Der Mythos von Odysseus

Künstler: Marie Bang (Dänemark)

               Peter Busch (Dänemark)

               Patrick Steptoe (Dänemark)

               Wilfred Stijger (Niederlande)

               Lena Tempich (Deutschland)

               Maria Torb (Dänemark)

               Martin Tulinius (Dänemark) Teamcaptain

               Edith van de Wetering (Niederlande)

               Johannes Weckl (Deutschland)

und die Trainees aus dem Ruhrgebiet:

               Anja Nessler, Andreas Schmitt und Hendrik Frese

 

Gemeinsam entwickelten 12 Künstlerinnen und Künstler das Gesamtkonzept für diese mehr als 10 Meter hohe Großskulptur in der über 300 Tonnen oder 12 LKW-Ladungen Sand verbaut wurden. In nur 9-tägiger Bauzeit schuf das Team aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland dieses gewaltige und detailreiche Kunstwerk.

 

An den drei Seiten der Spitze finden sich Symbole für die drei Aggregatzustände des Wassers, flüssig, kristallin und dampfend.

 

Die drei Friese darunter sind inspiriert von Homers antiker Odysseus-Sage. Im ersten Bild ist Odysseus an den Mast gebunden und die Sirenen wollen ihn mit ihrem Gesang in die Tiefe locken. Die Matrosen haben sich Wachs in die Ohren gestopft, um dem nassen Tod zu entgehen.

 

Im zweiten Bild haben die Sirenen ihre Wirkung erzielt. das Schiff sinkt und mit ihm die Seeleute, die im Meer ertrinken.

 

Im dritten Bild schließlich sucht ein Taucher aus der Neuzeit nach den Spuren der sage und entdeckt auf dem Meeresboden Skelette und das auf der Seite liegende Wrack.

Zum Schluss noch meine persönliche Meinung zum Sandfestival:

Die Skulpturen sind wirklich Klasse. Aber 6 Euro Eintritt finde ich ganz schön happig. Egal....  Wenn so ein Event schon mal in unserer Gegend stattfindet sollte man sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Mir hat's gefallen.

 

Noch mehr Infos zum Sandfestival gibt es hier: http://www.sandfestival-ruhr.de

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