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Zuerst gruben
die Bauern an den Berghängen und auf den Höhen einfach Löcher in die
Erde. Liefen sie voll Wasser, begann man daneben von neuem. Auf diese
Weise entstanden muldenartige Vertiefungen, die Pingen.
Um
tieferliegende Kohlevorräte zu erreichen, begann man später, Stollen
in den Berg zu treiben. Stollen hatten immer ein leichtes Gefälle, so
dass das Grubenwasser von selbst ins Tal abfließen konnte.
Unterhalb der
Talsohle vorhandene Kohle wurde mit Hilfe von Erbstollen erschlossen.
Sie begannen am tiefsten Punkt der Gegend (Ruhrufer) und verliefen
leicht ansteigend, so dass das Grubenwasser aller angeschlossenen Zechen
wiederum von selbst abfließen konnte.
Die unterhalb
des Ruhrniveaus liegende Kohle war erst dann erreichbar, als
Dampfmaschinen zur Verfügung standen. Sie pumpten das Grubenwasser
durch den Schacht nach oben. In Witten entstand 1832 mit Zeche
Nachtigall die erste Tiefbauzeche südlich der Ruhr.
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