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Bergbau im Muttental

Entwicklung des Steinkohlebergbaus

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Der Steinkohlebergbau des Ruhrgebiets hatte seinen Anfang im Bergland südlich der Ruhr, wo die Kohlenflöze bis an die Erdoberfläche kommen. In Witten ist die Kohlegewinnung erstmals im Jahre 1525 urkundlich erwähnt.

Zuerst gruben die Bauern an den Berghängen und auf den Höhen einfach Löcher in die Erde. Liefen sie voll Wasser, begann man daneben von neuem. Auf diese Weise entstanden muldenartige Vertiefungen, die Pingen.

Um tieferliegende Kohlevorräte zu erreichen, begann man später, Stollen in den Berg zu treiben. Stollen hatten immer ein leichtes Gefälle, so dass das Grubenwasser von selbst ins Tal abfließen konnte.

Unterhalb der Talsohle vorhandene Kohle wurde mit Hilfe von Erbstollen erschlossen. Sie begannen am tiefsten Punkt der Gegend (Ruhrufer) und verliefen leicht ansteigend, so dass das Grubenwasser aller angeschlossenen Zechen wiederum von selbst abfließen konnte.

Die unterhalb des Ruhrniveaus liegende Kohle war erst dann erreichbar, als Dampfmaschinen zur Verfügung standen. Sie pumpten das Grubenwasser durch den Schacht nach oben. In Witten entstand 1832 mit Zeche Nachtigall die erste Tiefbauzeche südlich der Ruhr.

 

 

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