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Ägypten


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Badeurlaub im Mai 1996

Die Landschaft   

Der Nil ist Ägypten, sagt ein altes arabisches Sprichwort. Der längste Strom Afrikas ist die Lebensader dieses Wüstenstaates.

Er schlängelt sich auf 1030 Kilometern von Süden nach Norden einmal quer durchs ganze Land. mit einer Gesamtfläche von rund einer Millionen Quadratkilometern ist die Arabische Republik Ägypten fast viermal so groß wie Deutschland. Begrenzt wird das Land der Pharaonen vom Mittelmeer im Norden, vom Roten Meer im Osten, Vom Sudan im Süden und von Libyen im Westen. Über 95 % der gesamten Fläche sind Wüste.

Fruchtbaren Lebensraum bieten lediglich die Ufer des Nils. Die Grünstreifen entlang des Stromes ist an manchen Stellen nur wenige hundert Meter, an anderen hingegen bis zu 25 Km Breit. Oberhalb von Kairo verzweigt sich der Fluss und umschließt eine der fruchtbarsten und dichtbesiedelsten Kulturoasen der Erde. Mit einer Fläche von 35580 Km² ist das Nildelta etwa so groß wie Baden-Württemberg.

Grüne Farntupfer im ansonsten kargen Land finden sich auch in der Libyschen Wüste westlich des Nils, die geographisch zur Sahara gehört. Hier liegen die großen Oasen El-Kharga, Bahariya, Farafra, Dakhla, Siwa und Fayum. Schon der Griechische Geschichtsschreiber Herodot schwärmte von ihnen. Insel der Seligen nannte er diese kleinen Paradiese.

Während die Libysche Wüste eine Sandlandschaft ist, wird die Gegend östlich des Nils durch Geröll und Gestein geprägt. Die Arabische Wüste - so der Name dieses Landstrichs - ist eine typische Gebirgseinöde.

Die Menschen

Niemand weiß genau, woher die Ägypter stammen, wer sie wirklich sind und wann sie zum ersten Mal als Volksgruppe auftraten. "Ich glaube", so schrieb der griechische Geschichtsschreiber Herodot, "sie haben immer gelebt, immer, seit der Geburt des Menschen". Ein Rätsel, dass die Ethnologen auch heute noch beschäftigt. Als erstes Volk begannen die Ägypter zu planen und zu organisieren, zu verwalten und zu herrschen, zu rechnen und zu abstrahieren. Sie maßen die Zeit und teilten das Jahr in 365 Tage. Wissenschaftler, Philosophen und Architekten schufen in einer grandiosen Gemeinschaftsleistung, was Millionen Menschen noch heute fasziniert - die ägyptische Hochkultur. Ägypten hat heute über 64 Mio. Einwohner. Über 60 Prozent davon leben als Bauern auf dem Land, der Rest lebt in den Städten.

Die Tierwelt

Die Vielfalt der Tierwelt ist so karg wie das Land selbst. Das war nicht immer so. Die fortschreitende Klimaveränderung und die intensive Kultivierung des Landes haben fast alle früher hier lebenden Tierarten verdrängt.

Nilpferde und Löwen - einst hier beheimatet - findet man nur noch im Inneren des afrikanischen Kontinents. Und auch das Krokodil galt in Ägypten lange Zeit als ausgestorben. Erst seit kurzem leben wieder kleinere Populationen an den Ufern des Nasser-Sees, deren Fortbestand durch Wilderer jedoch bedroht ist. Die Regierung hat ihnen den Kampf angesagt. Bei einem Ausflug in die Wüste kann man einige wenige Tierarten beobachten.

Wüstenfüchse, Hyänen, Schakale, verschiedene Eidechsen, Schlangen, Skorpione und einige Raubvogelarten haben hier ihr Zuhause. Bunter präsentiert sich die Fauna da schon im fruchtbaren Nil-Delta. Viele Vogelarten wie Flamingos, Gänse, Enten, Geier und Störche leben hier. Überall in Ägypten trifft man auf Dromedare und Esel, die Arbeitstiere der Einheimischen.

Die Geschichte

Die Geschichte Ägyptens reicht von der Jungsteinzeit (5000 bis 3000 v. Chr.), als die ersten Menschen am Nil lebten, bis in die Gegenwart. Sie zu erzählen, würde ganze Bücherregale füllen. Deshalb müssen wenige Stichworte genügen:

 Mit dem Thinitenkönig Menes beginnt nach 3000 v. Chr. das Zeitalter der Pharaonen, das erst im Jahr 332 v. Chr. durch Alexander den Großen beendet wird. Während der Thiniterzeit (bis 2700 v. Chr.) werden die ersten Texte in Hieroglyphen, einer bildhaften Lautschrift, verfasst.

Im darauffolgenden Alten Reich (bis 2150 v. Chr.) baut König Djosa in Sakara die erste Pyramide.

Der Beginn der Steinbauarchitektur, der zeitlich zusammenfällt mit der Einführung des Beamtentums und der Bürokratie. in den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelt sich Ägypten zur Großmacht. Unter Pharao Mentuhotep und seinem Nachfolger Sesostris I. dehnt Ägypten seine Grenzen im Norden bis Palästina und im Süden bis tief nach Nubien aus. Während des Neuen Reiches (bis 1070 v. Chr.) kommen der Sudan und Syrien in Norden hinzu.

Als besonders geschickter Eroberer erweist sich Thutmosis III. Er lässt die Unterworfenen selbst regieren und sichert den Einfluss Ägyptens dadurch, dass er die Kinder der Maronettenregenten in Ägypten ausbilden lässt und ganz im Sinne der sanften Besatzer erzieht.

Ramses der II, der 67 Jahre regiert und 160 Kinder zeugt, macht sich einen Namen, indem er Monumentalbauten wie Abu Simbel errichten lässt. Nach ihm setzt der Untergang des Pharaonenreiches ein.

Die Kornkammer Ägyptens zieht zwischen 1070 v. Chr. und 332 v. Chr. verschiedene eroberer an. Als letzten auch den Griechen Alexander der Große, der der Pharaonenherrschaft endgültig ein Ende setzt. Im Jahre 30 v. Chr. folgen die Römer, die bis zur Teilung des römischen Reiches 395 n. Chr. regieren. Ägypten wird byzantinische Provinz. Der islamische Feldherr Amr Ibn el-As leitet im Jahre 640 die Arabisierung des Landes ein. Nach einer türkischen Epoche von 1517 bis 1798 erobert schließlich Napoleon das Land am Nil. Ihm folgen 1882 die Engländer, die eine Kolonialdiktatur einführen. Erst 1956 geben die Briten Ägypten die Freiheit und erstmals seit Ramses II sind es wieder die Ägypter, die Ägypten regieren.

Die Wirtschaft

Ägypten ist ein sehr armes Land. Es zählt zu den am meisten verschuldeten Ländern der Dritten Welt. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen liegt unter 715 Euro. Vieles ist staatlich subventioniert. So ist beispielsweise das Brot billiger als das Getreide, aus dem es gebacken wird. Mit dem Ergebnis, dass viele Bauern an ihre Tiere Brot statt Getreide verfüttern. Ein weiteres Problem: Die Löhne und Gehälter sind in Ägypten so niedrig, dass viele hochqualifizierte Fachkräfte auswandern und insbesondere in den Golfstaaten hochdotierte Jobs annehmen. Mittlerweile ist das Land sogar darauf angewiesen, dass die im Ausland lebenden Ägypter Devisen an ihre in der Heimat lebenden Familien überweisen. Baumwollexporte und Erdölförderung sind wichtige Einnahmequellen. Aber auch die Suezkanal-Gebühren leisten einen wichtigen Beitrag für den Staatssäckel.

Die Landwirtschaft wird zumeist noch wie früher betrieben. Sie kann mit der Bevölkerungsexplosion nicht mithalten. Ägypten ist auf internationale Unterstützung und Kredite angewiesen. Das Wirtschaftswachstum ist gering, die Zahl der Arbeitslosen liegt bei über 20%.

 

Quelle : Reiseführer Alltours 2005


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